Die bewegte Geschichte der Cranberry
Die Bezeichnung „Cranberry“ lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen – und kommt ursprünglich aus dem Deutschen: Die Form der Cranberry-Blüte erinnert an den Schnabel eines Kranichs. Deshalb sprach man früher auch von der „Kranichbeere“. Heute trägt die Beerenfrucht noch einen 3. Namen: Großfruchtige Moosbeere. Heimisch ist die Cranberry in Heide-, Wald- und Moorgebieten vor allem in Skandinavien und Nordamerika.
Cranberrys und Preiselbeeren sind nicht das Gleiche
Cranberrys und Preiselbeeren sehen sich auf den ersten Blick sehr ähnlich: kleine, leuchtend rote Beeren aus der gleichen Familie wie die Heidelbeere. Trotzdem gibt es Unterschiede.
Die nordamerikanische Cranberry ist fast kirschgroß, die europäische Preiselbeere dagegen erbsengroß. Roh schmecken beide herb und sauer, weshalb sie meist zu Saft, Marmelade oder getrockneten Produkten verarbeitet werden. Dabei können allerdings Teile der Inhaltsstoffe verloren gehen – und viele Produkte wie z. B. getrocknete Cranberrys enthalten viel Zucker.
Gesund bleiben die Beeren dennoch: Sowohl Cranberrys als auch Preiselbeeren liefern Vitamin C, Mineralstoffe und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, die verhindern, dass sich Bakterien an Schleimhäuten (z. B. im Mund) festsetzen.