Wie bei anderen Erkrankungen auch, kann ein gesunder oder ungesunder Lebensstil das Entstehungsrisiko von allen Krebsformen reduzieren, aber eben auch begünstigen. „Zu den Faktoren, die das Risiko an Darmkrebs zu erkranken erhöhen können, zählen neben Überwicht, Bewegungsmangel und dem Rauchen vor allem die Ernährung. Dazu gehören regelmäßiger Alkoholkonsum – auch schon ein Glas Wein oder Bier täglich – und insbesondere der häufige Konsum von rotem Fleisch wie Rind und Schwein“, erklärt Dr. Gerd Herold. „Im Gegenzug senken regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung das ganz individuelle Erkrankungsrisiko.“
Aber auch der gesündeste Lebensstil ist kein Anti-Krebs-Garant. Deshalb sollte jede und jeder die angebotenen Vorsorgemöglichkeiten in Anspruch nehmen. Wenn Darmkrebs bei Eltern, Geschwistern oder Großeltern bekannt war oder ist, ist eine frühzeitige persönliche Beratung z. B. in der Hausarztpraxis sinnvoll.